Kaminöfen im Vergleich: Der große Kaminofen Test 2019!

Kaufratgeber zu Kaminöfen mit Vergleich

Wer den Anblick eines flackernden Feuers genießt und beim Heizen auf den nachwachsenden Rohstoff Holz setzen möchte, trifft mit einem Kaminofen oft eine gute Wahl. Auf dem Markt werden Sie schnell fündig: Die Auswahl verschiedener Öfen ist groß.

Einige Kaminöfen beheizen nur den Aufstellraum, andere mehrere Räume. Wiederrum andere Modelle liefern zusätzliche Energie für ein zentrales Heizsystem. Manch ein Kaminofen ist zugleich Heizung und Backofen oder kann Heißgetränke warm halten. Einige nutzen die Raumluft aus dem Aufstellraum, andere Luft von außen für den Verbrennungsprozess.

Bei dieser Auswahl haben Sie es nicht ganz einfach, den für Sie selbst richtigen Kaminofen auszuwählen. Deshalb zeigt der folgende Kaminofen-Kaufratgeber Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Kaminofens achten sollten. Welche Qualitätsmerkmale sind beim Kaminofen wichtig? Dieser Ratgeber verrät es Ihnen. Darüber hinaus enthält er den großen Kaminofen-Test 2019 inklusive Kaminofen-Ranking.. Welcher Kaminofen ist der beste?

Kaminofen Test: Die besten Modelle im Vergleich

Sie möchten einen Kaminofen kaufen? Die folgenden fünf Kaminöfen können wir Ihnen empfehlen.

Platz 1: Kaminofen Opera-B von Hark

Der Opera-B von Hark ist ein Kachelofen mit Stahlkorpus und einer Verkleidung aus keramischen Ofenkacheln, die in unterschiedlichen Farben erhältlich sind. Im Ofen können Sie neben Scheitholz Braunkohlebriketts verbrennen. Mit Braunkohle als Brennstoff funktioniert er als Dauerbrandofen. Das bedeutet: Der Ofen bleibt mehrere Stunden lang warm, ohne dass Sie Brennstoff nachlegen müssen. Hark gibt sogar an, dass der Opera-B über Nacht warm bleibt. Hilfreich dafür können die optional in den Kaminofen integrierbaren Speichersteine sein.

Der Preis dieses Kaminofens liegt in der Regel oberhalb von 1.000 Euro. Ausgestattet ist der Kaminofen Opera-B von Hark mit einem automatischen Leistungsregler für die Primärluftzufuhr sowie mit einem Warmhaltefach über der Brennkammer. Das Fach kann mit einer Glastür verschlossen werden, sodass dort abgestellte Heißgetränke länger warm bleiben. Die Wärmeleistung des Kaminofens mit den Maßen 1130 x 530 x 470 Millimeter (Höhe/Breite/Tiefe) liegt bei 7 kW und der Wirkungsgrad bei 81,4 Wirkungsgrad.

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Platz 2: Kaminofen Jupiter von Wamsler

Kaminofen Jupiter Wamsler gussgrau 6,5 KW
  • Wam Jupiter Gr. Kaminofen EKB

Den Kaminofen Jupiter von Wamsler erhält man bereits für wenige 100 Euro. Der einfache, aber effiziente Kaminofen mit einem Gehäuse aus Ofenstahl hat eine Wärmeleistung von 6,5 kW. Der Wirkungsgrad erreicht 80 Prozent und das Raumheizvermögen liegt bei maximal 132 Kubikmeter.

Die Feuerraumtür schließt sich beim Jupiter von Wamsler selbstständig. Betreiben können Sie den Kaminofen mit Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts. Es gibt ein größeres Fach für Scheitholz unter sowie ein kleines Warmhaltefach über der Brennkammer. Ausgestattet ist der Kaminofen zudem mit einem Aschekasten. Das Abgasrohr lässt sich bei diesem 904 x 557 x 427 Millimeter großen Kaminofen nur oben anbringen.

Platz 3: Kaminofen „Termorossella“ von La Nordica

Der „Termorossella“ von La Nordica-Extraflame ist ein wasserführender Kaminofen. Er kann also nicht alleine den Aufstellraum beheizen. Zusätzlich trägt er dazu bei, Trinkwasser oder Heizwasser fürs zentrale Heizsystem zu erwärmen.

Verkleidet ist der Termorossella Kaminofen, der als ein Gerät mit zeitlosem Design und schlanker Bauweise beschrieben wird, mit Kacheln (Majolika) oder Naturstein. Zur Ausstattung gehört eine gusseiserne Kochfläche. Sie lässt sich zum Kochen oder Warmhalten von Speisen und Getränken nutzen. Der Kaminofen hat die Maße 920 x 560 x 530 Millimeter (Höhe/Breite/Tiefe). Belüftet wird er mit verstellbarer Primär- und Sekundärluft sowie voraustarierter Tertiärluft mit einem Nachverbrennungssystem. Im Ofen können Sie maximal 40 Zentimeter große Holzscheite verbrennen.

Die Nennwärmeleistung liegt beim Termorossella bei 17 kW, die Wasserwärmeleistung bei 10,5 kW. Der Wirkungsgrad erreicht 78 Prozent und mit dem Ofen können sie maximal 390 Kubikmeter große Räume beheizen. Beim Preis übersteigt der wasserführende Kaminofen in der Regel die Marke von 2.000 Euro.

Platz 4: Kaminofen Island Aqua von Justus

Der Island Aqua von Justus ist ebenfalls ein wasserführender Kaminofen und kann raumluftunabhängig betrieben werden. Er besitzt eine Nennwärmeleistung von 10 kW sowie eine wasserseitige Leistung von 6 kW. Betreiben können Sie ihn sowohl mit Scheitholz als auch mir Briketts. Die dreifache Luftführung sorgt für eine besonders effiziente Verbrennung und eine rußfreie Sichtscheibe.

Den Island Aqua gibt es in diversen Design-Varianten. Sie erhalten den modernen ovalen Ofen aus einem gussgrauen Stahl ohne Verkleidung, mit einem schwarzen oder gussgrauen Stahlkorpus und einer Verkleidung aus Speckstein oder mit einem schwarzen Stahlkorpus und einer Sandstein-Verkleidung.

Ausgestattet ist der Kaminofen mit einem Scheitholzfach unterhalb und einem extragroßen Warmhaltefach oberhalb der Brennkammer. Konzipiert ist er für die Nutzung mit Scheitholz oder Holzbriketts, wobei die genutzten Holzscheite maximal 33 Zentimeter lang sein dürfen. Wie der ebenfalls wasserführende „Termorossella“ von La Nordica-Extraflame übersteigt der Island Aqua von Justus mit seinem Preis meist die Marke von 2.000 Euro.

Platz 5: H2 Holz-Pellets-Hybridofen von Aduro

Beim H2 von Aduro handelt es sich um einen Hybridofen. Er lässt sich also wahlweise mit Holzpellets oder mit Scheitholz beheizen und vereint damit die Vorteile beider Holzofenarten in sich. Das bedeutet: Wenn Sie ihn als Pelletofen nutzen, können Sie ihn so programmieren, dass er automatisch zu festgelegten Zeiten startet. Bei Bedarf können Sie ihn zudem mit dem Smartphone steuern. Als Scheitholz-Kaminofen funktioniert er stromlos und bietet das romantischere Feuer.

Ein Wechsel zwischen dem Pellet- und dem Scheitholzbetrieb ist beim H2 relativ einfach. Der Hybridofen hat im Pelletbetrieb eine Brenndauer von bis zu 24 Stunden und Sie können ihn so installieren, dass er raumluftunabhängig funktioniert.

Die Gesamtleistung des 1200 x 500 x 508 Millimeter (Höhe/Breite/Länge) großen Ofens liegt im Pelletbetrieb bei 5,5 kW und im Betrieb mit Scheitholz bei 7 kW. Sein Wirkungsgrad beträgt im Pelletbetrieb 86 Prozent und als Holzscheitofen 81 Prozent. Mit dem H2 Hybridofen von Aduro können Sie maximal 350 Kubikmeter große Räume beheizen. Optisch präsentiert sich der Aduro H2 als ein zylindrischer Pelletofen mit großer Frontsichtscheibe.

Kaminofen oder Pelletofen: Was ist besser?

Sollen Sie nun einen Kaminofen kaufen, der mit Scheitholz betrieben wird, oder sich vielleicht doch besser für einen Pelletofen entscheiden? Damit Sie sich ein Urteil bilden können, haben wir hier einmal Vorteile und Nachteile eines Kaminofens im Vergleich mit einem Pelletofen zusammengetragen.

Kaminofen: Vorteile im Vergleich

Gegenüber dem Pelletofen besitzt der mit Scheitholz befeuerte Kaminofen folgende Vorteile.

  • Oft geringerer Kaufpreis
    Im Vergleich zum Pelletofen ist der Kaminofen in der Anschaffung tendenziell günstiger. Natürlich können Sie einen Kaminofen kaufen, der aufgrund einer luxuriösen Ausstattung teurer ist als viele Pelletöfen. Der Preis für Kaminöfen beginnt jedoch in einem Bereich, in dem es noch so gut wie keine Pelletöfen gibt. Und in einer ähnlich luxuriösen Variante sind Kaminöfen oft günstiger als Pelletöfen.
  • Brennstoffkosten
    Orientierende Daten zu den Brennstoff-Kosten bei Pelletofen und Scheitholz-Kaminofen liefert für Österreich die Website ProPellets.at. Sie zeigt, dass der Preis pro erzeugter Kilowattstunde bei Pellets leicht höher liegt als beim Scheitholz.
  • Keine oder geringere Stromkosten
    Die meisten Pelletöfen benötigen Strom, weil Pellets aus dem Pelletbehälter des Ofens automatisch in die Brennkammer befördert wird und weil ein elektrischer Zünder die Holzpellets entzündet. Der verbrauchte Strom verursacht natürlich Kosten. Sie fallen bei einem Kaminofen in der Regel nicht an, weil a) das Scheitholz manuell in die Brennkammer befördert und b) ebenfalls manuell angezündet wird.
  • Eine schönere Atmosphäre
    Viele Menschen empfinden ein Scheitholzfeuer als schöner und behaglicher im Vergleich zum Feuer, das durch brennende Holzpellets entsteht. Das ist jedoch eine Geschmacksfrage.

Kaminofen: Nachteile im Vergleich

Neben den Vorteilen hat der Kaminofen im Vergleich zum Pelletofen auch einige Nachteile.

  • Schlechtere Energieausbeute
    Der Wirkungsgrad vieler Kaminöfen liegt unter dem Wirkungsgrad eines Pelletofens. Wirkungsgrade gegen bei Heizsystemen an, wie viel Prozent der im Brennstoff enthaltenen und potenziell nutzbaren Energie tatsächlich durch den Ofen zum Heizen verwendet wird.
  • Weniger Komfort
    Einen Pelletofen kann man häufig programmieren und ferngesteuert bedienen. Man drückt auf einen Knopf. Der Ofen springt an, transportiert Pellets automatisch in die Brennkammer und entzündet sie dort. Das ist mit einem Scheitholz-Kaminofen nicht möglich.
  • Höherer Platzbedarf des Brennstoffs
    Im Vergleich zu den Pellets benötigt Scheitholz deutlich mehr Platz. Sie müssen sich bei einem Scheitholzofen also mehr Gedanken über einen ausreichend großen Lagerraum machen. Zudem gibt es bei Pellets teils vollautomatische Systeme, die die Pellets aus dem Lagerraum direkt in die Brennkammer transportieren. Solch ein System existiert beim Scheitholz-Kaminofen nicht.

Kaminofen oder Pelletofen: Warum eigentlich „oder“?

Sie müssen sich nicht zwangsläufig zwischen einem Pelletofen und einem Scheitholz-Kaminofen entscheiden. Schließlich gibt es Hybridöfen, die mit beiden Brennholzarten befeuert werden können und so die Vorteile beider Öfen vereinen.

Als Pelletofen werden sie automatisch mit Brennstoff aus dem Pelletbehälter versorgt. Zudem können Sie vorab Zeiten programmieren, an denen der Ofen anspringen soll. Verspüren Sie allerdings mehr Lust auf ein schönes, knisterndes Scheitholzfeuer, dann befeuern Sie den Ofen einfach mit Holzscheiten.

Auf dem Markt finden Sie aber nicht alleine Öfen für Pellets und Scheithölzer. Viele Kaminöfen können Sie wahlweise mit Scheitholz, Holzbriketts oder Kohle brennen lassen. Solche Kaminöfen nennt man auch Multibrandöfen. In der Regel wird die Brennkammer dann jedoch sowohl beim Verfeuern von Scheitholz als auch beim Abbrennen von Kohle und Holzbriketts manuell befüllt.

Wichtige Aspekte vor dem Kauf: Begriffe und Abgrenzungen

Bisweilen nennt man Kaminöfen auch Schwedenofen oder Cheminéeofen. Den Begriff Kaminofen nutzt man keineswegs ausschließlich für Öfen, in denen Scheitholz verbrannt wird. Ethanol- und Gaskamine sowie elektrische Kamine werden mitunter ebenfalls als Kaminöfen verkauft. Sie spielen im weiteren Verlauf dieses Ratgebers jedoch keine Rolle mehr. Im Vergleich zu Ethanol- und Gaskaminen ist der Betrieb eines Scheitholz-Kaminofens meistens etwas aufwändiger. Allerdings sind Ethanolkamine eher dekorative Elemente im Wohndesign und deshalb nicht wirklich mit einem Scheitholz-Kaminofen vergleichbar.

Gaskamine können dagegen sehr wohl als Heizung dienen. Manche werden mit Erdgas aus einer Gasleitung betrieben, andere mit Propangas aus der Flasche. Bei letzterem müssen Sie eventuell Vorschriften zur Lagerung von Gasflaschen im Haus beachten. Was bei einem Gaskamin fehlt, ist das atmosphärische Flackern und Knistern des Holzfeuers. Dasselbe gilt beim Elektrokamin, bei dem Sie zudem die Stromkosten im Auge halten sollten.

Kamineinsätze

Zu den Kaminöfen im erweiterten Sinn gehören die Kamineinsätze. Beide besitzen in der Regel eine mit einer Glastüre verschlossene Brennkammer. Während der Kaminofen jedoch nur angeschlossen werden muss, wird ein Kamineinsatz (Kaminkassette) entweder in einen offenen Kamin integriert oder mit einer extra für ihn gebauten Ummantelung umhüllt. Der Installationsaufwand ist beim Einbau eines Kamineinsatzes höher als beim Aufstellen eines Kaminofens. Dafür bietet der Kamineinsatz mehr individuellen Gestaltungsspielraum und lässt sich unauffälliger ins Wohninterieur integrieren.

Kachelofen

Im Gegensatz zu den Begriffen Kamineinsatz und Kaminofen stehen die Begriffe Kaminofen und Kachelofen nicht zwangsläufig für verschiedene Heizsysteme. Ein Kaminofen kann zugleich ein Kachelofen sein. Als Kachelofen wird ein mit Kacheln (meist: Keramik) verkleideter Ofen bezeichnet.

Beispiel Kachelofen
Bildquelle ZVSHK

Speicheröfen (Grundöfen)

Kaminöfen können Speicheröfen sein. Speicheröfen nennt man bisweilen Grundöfen. Bei einem echten Speicherofen wird die entstehende Hitze über eine Speichermasse geleitet. Sie kann einen Teil der entstehenden Wärme speichern und verzögert abgeben. Dadurch spenden Speicheröfen für eine längere Zeit Wärme als andere Kaminöfen. Mitunter werden Kaminöfen mit einer Verkleidung aus Materialien wie Speckstein ebenfalls als Speicheröfen bezeichnet, obwohl sie streng genommen keine sind. Allerdings speichert auch der verkleidende Speckstein Hitze und gibt sie verzögert über einen längeren Zeitraum ab.

Sturzbrand-Kaminofen

Sturzbrand-Kaminöfen werden zusätzlich Holzvergaseröfen genannt und bestehen aus zwei Brennkammern. In der oberen Brennkammer verbrennen Holzscheite. Das dabei entstehende Gas wird in die untere Brennkammer geleitet und nochmals verbrannt. Dadurch wird das Wärmepotenzial des verwendeten Scheitholzes optimal genutzt. Zugleich sinkt die Menge schädlicher Emissionen.

Kaminofen Typen

Bei den mit Scheitholz betriebenen Kaminöfen lassen sich verschiedene Typen unterscheiden. Das zeigen die folgenden Abschnitte.

Einraum-Kaminofen und kanalisierbarer Kaminofen

Wie bei Pelletöfen gibt es bei den Kaminöfen Einraum-Geräte und kanalisierbare Öfen. Die Einraum-Geräte erwärmen alleine den Raum, in dem sie aufgestellt wurden. Dagegen lassen sich kanalisierbare Öfen an Luftkanäle anschließen, die mit anderen Räumen verbunden sind. Dadurch beheizt ein kanalisierbarer Kaminofen mehr als nur den Aufstellraum. Kanalisierbare Kaminöfen sind in der Regel etwas teurer als die Einraum-Geräte und die Installation ist komplizierter.

Luftgeführte und wasserführende Kaminöfen

Luftgeführte Kaminöfen erwärmen Luft, die dann wiederum den Aufstellraum oder – bei kanalisierbaren Kaminöfen – mehrere Räume beheizt. Bei einem wasserführenden Kaminofen gibt es Wassertaschen oder Kanäle. Sie dienen dazu, neben der Luft Wasser zu erwärmen, das für die Erwärmung von Trinkwasser oder für das zentrale Heizsystem genutzt wird. Wasserführende Kaminöfen haben im Vergleich zu luftgeführten Vor- und Nachteile.

Wassergeführte Kaminöfen
Wassergeführte Kaminöfen für das moderne Haus nutzen

Wasserführender Kaminofen: Vorteile

  • Unterstützung des zentralen Trinkwasser- oder Heizsystems: Ein wasserführender Kaminofen unterstützt die Trinkwasseraufbereitung oder das zentrale Heizsystem und erfüllt damit im Vergleich zum luftgeführten wertvolle Zusatzaufgaben. Die entstehende Hitze wird effizienter eingesetzt.
  • Nachwachsende Brennstoffe fürs zentrale Heizsystem: Durch den Scheitholz-Kaminofen kann die Wärmeversorgung eines Hauses um ein Heizsystem mit nachwachsenden Brennstoffen ergänzt werden.
  • Kostenersparnis: Ein Scheitholz-Kaminofen kann dazu beitragen, dass Sie Heizkosten sparen.

Wasserführender Kaminofen: Nachteile

  • Höhere Anschaffungskosten: Kaminöfen mit Wasserführung sind in der Regel teurer als die luftgeführten Kaminöfen.
  • Höherer Installationsaufwand: In der Regel steigt bei der Installation eines wasserführenden Kaminofens der Arbeitsaufwand. Oft ist beispielsweise ein spezieller Zuluftkanal nötig. Zusätzlich muss der Ofen mit dem zentralen Heiz- oder Trinkwassersystem verbunden werden.
  • Ein Pufferspeicher ist nötig: Falls noch keiner installiert wurde, müssen Sie einen Pufferspeicher ins Heizsystem integrieren. Er kann die entstehende Wärme speichern, sodass sie bei Bedarf verfügbar wird.

Generell sollten Sie prüfen, ob der wasserführende Pelletofen im Vergleich zum wasserführenden Kaminofen nicht die bessere Wahl ist. Für einen wasserführenden Pelletofen erhalten Sie unter Umständen Fördermittel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dieses Fördergeld gibt es bei einem wassergeführten Kaminofen mit Scheitholzverbrennung nicht.

Raumluftabhängige und -unabhängige Kaminöfen

Auch das hat der Kaminofen mit dem Pelletofen gemeinsam: Es gibt raumluftabhängig und raumluftunabhängig arbeitende Öfen. Ein raumluftabhängiger Kaminofen entnimmt die für den Verbrennungsprozess nötige Luft dem Aufstellraum. Das kann gewisse Nachteile haben. Insbesondere bei gut abgedichteten Immobilien wird die Luft durch den zusätzlichen Verbraucher möglicherweise „schlecht“. Dann steigt ihr Kohlendioxidanteil und kann das Wohlbefinden beeinträchtigen.

Kaminöfen raumluft(un)abhängig
Unterschied raumluftabhängig und raumluftunabhängig

Sind Geräte wie eine Lüftung oder eine Dunstabzugshaube in Betrieb, besteht darüber hinaus ein weiteres Risiko: Es kann ein Unterdruck entstehen, durch den Abgase möglicherweise in den Raum strömen. Um solche Risiken zu vermeiden, ist es wichtig und zugleich Pflicht, den installierten Kaminofen vom Schornsteinfeger abnehmen zu lassen. Bei raumluftunabhängig betriebenen Kaminöfen bestehen die hier genannten Risiken nicht. Allerdings ist die Installation aufwendiger, weil ein Zuluftsystem installiert werden muss, was auch den Preis für die Installation steigert.

Zeitbrand- und Dauerbrand-Öfen

Der Begriff Dauerbrand sorgt im Zusammenhang mit Kaminöfen manchmal für Verwirrung. Der Begriff „Dauerbrand“ ist eine Angabe über die Zeit, in der ein Ofen einen sogenannten Abbrand halten kann, ohne dass Brennmaterial nachgelegt werden muss. Hier definiert die DIN EN 13240 „Raumheizer für feste Brennstoffe – Anforderungen und Prüfungen“ bei Scheitholz einen mindestens 90 Minuten (ohne nachgelegtes Brennmaterial) und bei Braunkohlebrikett-Öfen einen mindestens 240 Minuten andauernden Abbrand. Ein Dauerbrand-Scheitholzofen steigert also den Komfort, weil Sie seltener Brennholz nachlegen müssen.

Kaminöfen der Bauart 1 oder 2

Bei Kaminöfen unterscheidet man die Bauarten 1 und 1. Bei Kaminöfen der Bauart 1 schließt die Glastür zur Brennkammer von selbst, während das bei Kaminöfen der Bauart 2 nicht der Fall ist. Sie können auch bei offener Brennkammertür betrieben werden. Bauart 1 oder Bauart 2: Das ist nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks, denn die Mehrfachbelegung eines Schornsteins ist nur mit einem Kaminofen der Bauart 1 möglich.

Bei einer Mehrfachbelegung sind mehrere Feuerstätten wie beispielsweise jeweils ein Kaminofen pro Etage an einen einzigen Kamin angeschlossen. Mit einem Kaminofen der Bauart 2 könnte es bei geöffneter Tür uns Mehrfachbelegung passieren, dass Verbrennungsgase von anderen angeschlossenen Öfen aus dem Schornstein in den Aufstellraum dringen.

Kaminöfen: Formen und Designstile

Bei den Designstilen und Formen von Kaminöfen existiert eine sehr große Bandbreite. Zylindrisch und eckig sind typische Formen. Ein Beispiel für einen zylindrischen und hohen Kaminofen ist der Faro der Marke Cera Design. Eckig und breiter als hoch präsentiert sich dagegen der mit Speckstein verkleidete Kaminofen Rönky vom Hersteller Fireplace.

Darüber hinaus gibt es besondere Formen wie beim Kaminofen „Bull’s Eye“ des Herstellers Kleining. Es sieht tatsächlich ein wenig aus wie das Bullauge eines Schiffes. Besonders geformt ist zudem der Ove von Invicta, dessen Form ein wenig an die eines Eies erinnert.

Kaminöfen gibt es in vielen Designs
Kaminöfen-Designs

Fenster zur Brennkammer

Viele Kaminöfen besitzen ein Frontfenster für den Blick ins Innere der Brennkammer. Das ist allerdings nicht die einzige Variante. Manche Kaminöfen sind mit einem Front- und einem oder zwei Seitenfenstern ausgestattet. Die Sichtfenster gehören zu den wichtigen Designmerkmalen des Kaminofens. Schließlich geht es bei Kaminöfen oft nicht nur um Wärme, sondern zusätzlich um Romantik und eine gemütliche Raumatmosphäre. Große Sichtfenster, die den Blick aufs flackernde Feuer freigeben, eignen sich bestens dafür, diese Atmosphäre zu erzeugen.

Designstile: retro vs. modern

Bei den Designstilen von Kaminöfen können Sie in erster Linie moderne, schnörkellose Varianten von den Kaminöfen unterscheiden, die sich im Retrodesign präsentieren. Zu den Kaminöfen im Retrostil gehören zum Beispiel gusseiserne Geräte wie der 760 GM/B von Dovre oder der Giulietta von La Nordica-Extraflame.

Manch ein Kaminofen mit Kacheln präsentiert sich ebenfalls im Retrostil. Ein Beispiel dafür ist der Treviso 2 von Haas + Sohn, der mit verzierten Kacheln in Braun, Creme, Elfenbeinfarbe oder Grün verkleidet wird. Die Gleichung „Kachelofen = Retro-Ofen“ geht aber nicht immer auf. Es gibt auch den Kachelofen in moderner Interpretation. Ein Beispiel dafür ist der Alegre Compact von Olsberg. Modern ohne Kacheln präsentieren sich unter anderem der Logastyle Figura sowie der Blueline von Buderus und der Hark 77 GT ECOplus.

Kaminofen-Farbe

Bei der Frage, welche Kaminofen-Farbe Sie sich für Ihren Kaminofen wünschen, haben Sie ebenfalls eine große Auswahl. Oft gibt es ein- und denselben Kaminofen in mehreren Farben. So erhält man beispielsweise den Kaminofen Levi von Juhnberg in den Farben Rot, Schwarz, Creme und Grau. Manche Produktreihen glänzen geradezu durch ihren Farbenreichtum: So erhalten Sie den Kaminofen Marlene Maxi E in einem traditionellen
„Fliesendesign“ unter anderem in den Farben Blau, Schwarz, Grün, Honig und Bordeaux. Wichtig ist bei alledem, dass Ihr Kaminofen farblich in Ihre Wohnraumgestaltung passt.

Ofenverkleidungen

Unterscheiden können Sie die verschiedenen Kaminöfen auf dem Markt schließlich anhand ihrer Verkleidung. Der Kaminofen als Kachelofen wurde ja bereits genannt. Die verkleidenden Kacheln solcher Öfen sind in der Regel aus Keramik. Keramikkacheln gibt es in unterschiedlichen Farben.

Die Kacheln besitzen übrigens auch eine funktionale Eigenschaft, die sie vorteilhaft macht. Sie speichern einen Teil der Wärme, die vom Ofen ausgeht. Dadurch kann es zwar etwas länger dauern, bis der Kaminofen den Aufstellraum erwärmt. Allerdings dehnt die Speicherung die Zeit der Wärmeabgabe, sodass der Kachelofen den Raum mit derselben Wärmeleistung und Heizdauer oft länger erwärmt als andere Kaminöfen. Keramikkacheln sind jedoch nicht das einzige wärmespeichernde Material zur Ofenverkleidung. Ein anderes wärmespeicherndes Material ist zum Beispiel Speckstein.

Kaminofen mit Naturstein-Verkleidung

Der Begriff „Naturstein“ bezeichnet erst einmal jedes Gestein, das in der Natur vorkommt. Speckstein gehört ebenso dazu wie Sandstein, Granit und Marmor. All diese Natursteinarten eignen sich als Verkleidung für einen Kaminöfen. Specksteinöfen sind dabei insofern etwas Besonderes, weil der Speckstein die bereits erwähnte gute Wärmespeicherkapazität besitzt. Weniger gut ist diese Kapazität bei Granit und Sandstein ausgeprägt, noch weniger bei Marmor. Optisch haben die verschiedenen Steine alle ihre Reize. Lassen Sie sich inspirieren.

Der Kaminofen ohne Verkleidung

Natürlich gibt es den Kaminofen aus Stahl oder Gusseisen auch völlig ohne Verkleidung. Ästhetisch hat das ebenfalls seinen Reiz. Als Wärmespender geben diese unverkleideten Öfen ihre Wärme recht schnell ab, sodass sich der Aufstellraum relativ schnell aufheizt. Ist das Holz in der Brennkammer abgebrannt, wird es im Aufstellraum jedoch relativ schnell wieder kühler, wobei Gusseisen im Vergleich zu Stahl der etwas bessere Wärmespeicher ist.

Backofen und/oder Heißgeräte-Fach

Beeinflusst wird die Optik eines Kaminofens zudem durch Backöfen oder Heißgeräte-Fächer, die in den Kaminofen integriert sind. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie zugleich ein zusätzliches Ausstattungsmerkmal einiger Kaminöfen sind. Sie erweitern also die Funktionalität und verändern zugleich die Optik.

Kaufpreis und Einbaukosten

Im Vergleich zu einem Pelletofen ist der Kaminofen mit vergleichbaren Eigenschaften tendenziell günstiger. Einen einfachen Kaminofen erhält man bereist für wenige 100 Euro. Den bereits erwähnten Kaminofen Levi von Juhnberg können Sie zum Beispiel im Internet für weniger als 200 Euro kaufen. Einen Pelletofen werden Sie zu diesem Preis nur mit sehr großem Glück bekommen. Der Kaufpreis eines Kaminofens kann aber auch sehr viel höher liegen und mehrere 1000 Euro erreichen. Grundsätzlich gilt:

  • Öfen mit Verkleidung sind oft teurer:
  • Einen Kaminofen zu verkleiden, bedeutet für den Hersteller höhere Materialkosten und Mehrarbeit. Das schlägt sich im Preis nieder.

  • Bei einem Kaminöfen mit Wasserführung liegen die Kosten meistens ebenfalls höher: Ein Kaminofen mit Wasserführung leistet mehr als ein luftgeführter, weil er Wärme für zentrale Systeme (Heizung und/oder Trinkwasser) bereitstellt. Diese Zusatzleistung erhöht den Preis ebenso wie die zusätzliche Arbeit, die bei der Installation anfällt.
  • Kaminbausätze reduzieren den Preis: Manche Kaminöfen können Sie als Bausatz kaufen. Indem Sie Ihren Kaminofen selbst zusammenbauen, reduzieren Sie den Produktionsaufwand für den Hersteller. Deshalb ist ein Kaminbausatz bisweilen die günstigere Alternative.

Kaminofen: Was kostet die Installation?

Aussagen über die Kosten für die Installation eines Kaminofens sind nur grobe Orientierungswerte. Das Portal Heizung.de nannte im Sommer 2018 Preise von 100 bis 500 Euro für die Montage eines einfachen Kaminofens und von 500 bis 1.000 Euro für die Montage eines wasserführenden Ofens. Zusatzkosten können anfallen, wenn zum Beispiel ein zusätzlicher Edelstahl-Schornstein nötig wird. Eine Gebühr wird zudem für die Abnahme der neuen Kaminofens durch den Schornsteinfeger fällig.

Welcher Brennstoff für den Kaminofen?

Wie gut Sie mit Ihrem Scheitholz-Kaminofen heizen können, hängt nicht zuletzt von der Qualität und der Art des Holzes ab. Man unterscheidet leichtes und schweres Holz, das auch als Weich- und Hartholz bezeichnet wird. Gemessen wird in der Regel das Gewicht pro Kubikmeter Holz. Es erreicht zum Beispiel bei Fichtenholz mit 18 Prozent Wassergehalt 450 Kilogramm (leichtes Holz), bei Buchenholz aber bereits 710 Kilogramm (schweres Holz).

Bei gleichem Wassergehalt des Holzes besitzt das schwerere Holz einen höheren Brennwert. Es liefert also bei vollständiger Verbrennung eine höhere Wärmemenge. Dadurch brennt schwereres Holz länger und Sie müssen seltener Holzscheite nachlegen. Leichtes Holz hat aber ebenfalls Vorteile: Es lässt sich einfacher anzünden.

Schweres Holz ist teuer als leichtes. Das zeigt ein Blick auf die Website des Technologie- und Förderzentrums im bayerischen Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Als Mittelwert für den Preis von 33 Zentimeter langen Hartholzscheiten werden dort 96,53 Euro pro Raummeter angegeben. Weichholzscheite derselben Länge kosten dagegen 79,23 Euro/Raummeter (Stand: Januar 2019).

Holzfeuchte und Wassergehalt

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal des Scheitholzes für den Kaminofen ist sein Wassergehalt. Je höher er ist, desto schlechter brennt das Holz. Nach dem Fällen eines Baums kann sein Holz durchaus einen Wassergehalt von über 50 Prozent aufweisen. Empfohlen wird für ofenfertiges Scheitholz jedoch ein Wassergehalt von 15 bis maximal 20 Prozent. Scheitholz mit solch einem Wassergehalt wird als „lufttrocken“ bezeichnet.

Der Wassergehalt von Scheitholz ist nicht dasselbe wie die Holzfeuchte. Der Wassergehalt beschreibt in Prozent den Anteil der Feuchtigkeitsmenge an der Gesamtmasse des feuchten Holzes. Dagegen stellt die Holzfeuchte die Feuchtigkeit der Masse trockenen Holzes gegenüber und beschreibt sie ebenfalls in der Einheit Prozent. Bei derselben Menge Feuchtigkeit im Holz ist der Wert für die Holzfeuchte immer höher als der für den Wassergehalt.

Maßeinheiten für Brennholz

Beim Kauf von Scheitholz stoßen Sie möglicherweise auf verschiedene Maßeinheiten. Gebräuchlich sind Festmeter (Fm), Raummeter (Rm) und Schüttraummeter (Srm). Die Einheit Festmeter steht für einen Kubikmeter Holz ohne jeden Zwischenraum. Die Einheit Raummeter wird bisweilen auch als „Ster“ bezeichnet. Sie steht für einen Kubikmeter lose gestapeltes Holz inklusive der dabei entstehenden Hohlräume. Bisweilen findet man zusätzlich die Bezeichnung „Schichtraummeter“ für einen Kubikmeter Scheitholz, das bereits relativ kurz geschnitten wurde und damit direkt zur Verfeuerung im Kaminofen geeignet ist.

Bei der Einheit Schüttraummeter handelt es sich um einen Kubikmeter geschüttetes Holz inklusive der Hohlräume. Im Vergleich zum Stapeln des Holzes sind die Hohlräume beim Schütten meistens größer. Ein Schüttraummeter Holz ist also weniger als ein Raummeter. Erklärt werden die verschiedenen Maßeinheiten für Brennholz auf einer Internetsite des Bundesverbands Brennholzhandel und Brennholzproduktion. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe liefert zudem eine Tabelle für eine grobe Umrechnung der Brennholz-Maßeinheiten.

Kaminofen anschließen: Was ist zu beachten?

Geübte Handwerker können ihren neuen Kaminofen durchaus selbst einbauen. Wenn Sie keine Erfahrung mit der Installation von Öfen besitzen, sollten Sie sich aber von Ihrem Schornsteinfeger oder einer anderen Fachperson beraten lassen. Es gibt einige Regeln, die Sie beachten müssen.

Der Kaminofen darf zum Beispiel nicht auf einem brennbaren Untergrund stehen. Wenn Sie also seinen Kaminofen in einem Raum mit Holzboden aufstellen möchten, müssen Sie dafür eine feuerfeste Bodenplatte einplanen, auf der Sie den Ofen aufstellen. Hersteller geben meisten an, wie viel Abstand der Kaminofen vorne, hinten und seitlich zu brennbaren Materialien haben muss. Ist etwa für vorne ein Abstand von 90 Zentimetern angegeben, muss die Bodenplatte mindestens 90 Zentimeter des Bodens vor der Ofenfront bedecken.

Wichtig ist darüber hinaus, dass der Kaminofen zum Schornstein passt, an den er angeschlossen werden soll. Der Schornstein muss dafür ausreichen, die entstehende Abgasmenge aufzunehmen. Sind bereits andere Feuerungsanlagen an ihn angeschlossen (Mehrfachbelegung), dürfen Sie zudem nicht jeden Kaminofen anschließen.

In jedem Fall benötigen Sie für Ihren Kaminofen eine Zulassung. Ausstellende Instanz für solch eine Kaminofen-Zulassung ist der Schornsteinfeger. Oft ist es sinnvoll, den Schornsteinfeger bereits vor dem Kauf des Ofens zu kontaktieren und sich beraten zu lassen. So können Sie mögliche Schwierigkeiten im Vorfeld identifizieren und sicherstellen, dass es bei der Installation des Ofens keine größeren Probleme gibt.

Natürlich können Sie für die Installation des Ofens auch einen Kaminofen-Anschluss-Service in Anspruch nehmen. Angeboten wird er teils von Ofenhändlern als ein kostenpflichtiger Extraservice für Kunden. Darüber hinaus gibt es händlerunabhängige Dienstleister, die die Ofeninstallation übernehmen.

Entscheidungskriterien für den perfekten Kaminofen:

Wenn Sie einen Kaminofen kaufen möchten, gibt es diverse Kaufkriterien, die Sie beachten sollten. Diese Kriterien für den Kaminofen-Kauf möchten wir Ihnen hier nochmals kompakt vorstellen.

Beheizbare Räume: einer oder mehrere?

Einfache Kaminöfen beheizen nur den Aufstellraum. Alternativ können Sie sich für kanalisierbare Geräte oder für Kaminöfen mit Wasserführung entscheiden. Sie leiten die erwärmte Luft auch in benachbarte Räume beziehungsweise erwärmen Wasser, mit dem Heizwasser im zentralen Heizungssystem oder Trinkwasser erwärmt wird.

Raumluftabhängiger / raumluftunabhängiger Ofen

Einen raumluftabhängigen Kaminofen zu installieren, macht etwas weniger Arbeit. Allerdings verbraucht der Kaminofen Luft aus dem Aufstellraum. Das kann die Luftqualität negativ beeinflussen. Laufende Dunstabzugshauben können bei raumluftabhängigen Kaminen ein zusätzliches Risiko bedeuten. Laufen Ofen und Abzugshaube gemeinsam, entsteht im ungünstigsten Fall ein Unterdruck, durch den Abgase in den Aufstellraum dringen. Bei raumluftunabhängigen Kaminöfen besteht dieses Risiko nicht. Allerdings steigt der Aufwand bei der Installation des Ofens, weil ein Zuluftkanal installiert werden muss.

Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung in Kilowatt (kW) ist die vom Kaminofen maximal zur Verfügung gestellte Wärmeenergie. Je höher die Nennwärmeleistung des Ofens ist, desto schneller heizt er einen Aufstellraum auf und desto größer kann die Fläche sein, die er beheizen soll.

Maximal beheizbare Raumgröße

Angaben zur maximal beheizbaren Raumgröße machen Ihnen die Entscheidung, ob der Kaminofen zu Ihren Anforderungen passt, noch einfacher. Meistens wird die Raumgröße in der Einheit „m³“ (Kubikmeter) angegeben. Aber Achtung: Bisweilen finden Sie im Internet auch Angaben in „m²“ (Quadratmeter). Beide sollten Sie nicht miteinander verwechseln.

Wirkungsgrad

Der in Prozent angegebene Wirkungsgrad sagt etwas darüber aus, wie viel Prozent der vom Brennstoff zur Verfügung gestellten Energie tatsächlich vom Ofen in Wärmeenergie umgewandelt wird. Je höher der Wirkungsgrad ist, desto besser. Gute Wirkungsgrade erreichen bei einem Kaminofen Werte von 80+ Prozent. Pelletöfen schaffen tendenziell höhere Werte.

Energieeffizienzklasse

Kamin- und Kachelöfen mit einer Heizleistung bis zu 50 kW müssen seit Anfang 2018 ein Energielabel besitzen. Es enthält unter anderem eine Angabe zur Energieeffizienzklasse des Ofens. Sie informiert darüber, wie effizient der jeweilige Ofen die eingesetzte Energie nutzt. Es gibt Effizienzklassen von A++ (exzellent) bis „G“ (sehr schlecht). Pelletöfen erreichen bisweilen den Standard „A++“. Dagegen kommen Kaminöfen in der Regel maximal auf „A+“.

Zeitbrand- oder Dauerbrand-Kaminofen

Im Vergleich zu einem Zeitbrandofen brennt ein Dauerbrandofen länger, ohne dass Sie Brennmaterial nachlegen müssen. Bei einem Dauerbrandofen ist der Aufwand im laufenden Heizbetrieb also geringer.

Mögliche Brennstoffe

Scheitholz-Kaminöfen verbrennen Holzscheite. Aber nicht unbedingt nur Holzscheite. Eventuell möchten Sie ja eine etwas größere Auswahl bei den Brennstoffen für Ihren Kaminofen haben. In Scheitholz-Kaminöfen können Sie fast immer Holzbriketts verbrennen. Manche sind zusätzlich dafür ausgelegt, mit Kohlebriketts zu laufen. Eine Besonderheit sind Hybridöfen, die Sie mit Holzpellets oder Scheitholz betreiben können.

Maximale Scheitholzlänge

Bisweilen spielt die maximale Länge des Scheitholzes, das man im Kaminofen verbrennen kann, eine Rolle bei der Ofenauswahl. Falls Sie Ihr Scheitholz selbst kleinhacken, verringert sich Ihr Arbeitsaufwand, wenn Sie größere Scheithölzer verbrennen können. Zugleich müssen Sie bei größeren Scheithölzern seltener Holz nachfüllen. Eine eng mit der maximalen Scheitholzlänge in Verbindung stehende Information ist die über die Größe der Brennkammer, die Sie in manchen Datenblättern von Kaminöfen ebenfalls finden. Große Brennkammern können große Holzscheite aufnehmen.

Ofenverkleidung

Nicht jeder Kaminofen besitzt eine Ofenverkleidung. Manche bestehen aus nacktem Stahl oder Gusseisen. Vorteil: Die Öfen geben die entstehende Wärme schnell an ihre Umgebung ab. Nachteil: Ist der Ofen aus, verliert er seien Funktion als Wärmespender schnell.

Wurde er allerdings mit einem Material wie Speckstein verkleidet, speichert er einen Teil der Wärme. Dadurch bleibt er auch dann noch eine Weile lang Wärmespender, wenn das Holz in der Brennkammer bereits abgebrannt ist. Eine Besonderheit sind sogenannte Speicheröfen. Ihre Wärmespeicherleistung geht in der Regel über die von „nur“ mit wärmespeichernden Materialien verkleideten Kaminöfen hinaus. Sie enthalten Speichersteine im Ofeninneren, die einen Teil der entstehenden Wärme speichern.

Bei der möglichen Verkleidung eines Kaminofens geht es natürlich nicht alleine um eine mögliche Wärmespeicherung, sondern zusätzlich um ästhetische Aspekte. Neben den unverkleideten Kaminöfen und Specksteinöfen gibt es beispielsweise Verkleidungen aus Sandstein, Granit oder Marmor.

Design

Edel, rustikal, modern, retro: Bei der Auswahl des Ofendesigns haben Sie eine riesige Auswahl. Sie können sich für ein Design mit klaren und glatten Formen oder für Traditionsöfen mit vielen Verzierungen entscheiden. Wichtig ist, dass der jeweilige Ofen mit seinem Stil und seinen Farben gut in Ihr Wohninterieur passt.

Bauart 1 oder 2?

Bei Kaminöfen unterscheidet man die Bauarten 1 und 2. Bei Öfen der Bauart 1 schließt die Tür zur Brennkammer selbstständig, bei Öfen der Bauart 2 nicht. Nur Kaminöfen der Bauart 1 dürfen Sie unter Umständen zusammen mit anderen Heizgeräten an einen einzigen Schornstein anschließen (Mehrfachbelegung).

Sicherheitsanforderungen

Anbieter von Kaminöfen geben Ihnen Informationen darüber, wie weit entfernt der Kaminofen von brennbaren Materialien stehen muss. Wird zum Beispiel ein Mindestabstand zu brennbaren Bauteilen von 30 Zentimetern gefordert, sollte Ihr Kaminofen einen Abstand zur Wand mit brennbarer Tapete von 30 Zentimetern einhalten.

Wenn Sie den Ofen in einem Raum mit einem brennbaren Untergrund (Holzboden) platzieren, müssen Sie ihn auf eine feuerfeste Bodenplatte stellen. Bei einem geforderten Mindestabstand zu brennbaren Bauteilen von 30 Zentimetern muss sie auf allen Seiten mit dieser Länge über den Ofen hinausragen.

Ausstattung

Neben einer möglichen wärmespeichernden Verkleidung gibt es weitere Ausstattungen, die die Funktionalität eines Kaminofens erweitern. Einige Öfen sind mit einem Heißgetränkefach oder sogar einem Backofen ausgerüstet. Sie können also Tee oder Kaffee warmhalten oder gar Speisen herstellen mit Ihrem Kaminofen.

Zur weiteren Ausstattung mancher Kaminöfen gehören Aschekästen, die die Reinigungsarbeiten am Kaminofen erleichtern. Viele besitzen zudem selbstreinigende Scheiben, die ebenfalls den Komfort erhöhen. Weitere Ausstattungs-Highlights bieten drehbare Kaminöfen. Sie kann man relativ einfach nach links oder rechts drehen, um aus unterschiedlichen Positionen den Blick aufs Feuer zu genießen.

Luftzufuhr

Bei einem Scheitholz-Kaminofen gibt es verschiedene Arten der Luftzufuhr. Die sogenannte Primärluft wird von unten an das Brennholz herangeführt. Sie dient vor allem zum Anheizen. Anschließend kommt die Sekundärluft in die Brennkammer: oft von einer Stelle über dem Sichtfenster. Sie dient für den eigentlichen Verbrennungsprozess. Da die Sekundärluft an der Sichtscheibe entlanggeführt wird, hat sie zudem eine reinigende Funktion. Sie verhindert, dass sich Asche an der Scheibe festsetzt. Bisweilen wird die Sekundärluft vorgeheizt, was die Effizienz des Verbrennungsprozesses steigert.

Die meisten Kaminöfen arbeiten mit einem System aus Primär- und Sekundärluft. Die sogenannte Tertiärluft ist etwas seltener. Bei einigen Kaminöfen strömt sie von der Hinterwand des Ofens in die Brennkammer und trifft dort direkt auf die Flammen. Das optimiert die Verbrennung und reduziert Emissionen.

Kaminofen-Hersteller und Kaminofen-Marken

Auf dem Markt finden Sie zahlreiche Kaminofen-Hersteller und Kaminofen-Marken, die Ihnen sehr unterschiedliche Öfen anbieten. Wir stellen Ihnen hier einige davon vor.

Aduro

Das Unternehmen Aduro A/S stammt aus Dänemark. Er stellt laut eigener Angaben „umweltfreundliche und hochwertige Kaminöfen im skandinavischen Design“ her. Viele Aduro Kaminöfen tragen das Umweltsiegel „Ecolabel“.

Austroflamm

Das in Österreich ansässige Unternehmen Austroflamm GmbH produziert Kaminöfen, Pelletöfen, Designkamine und Kamineinsätze. Gegründet wurde es 1983 von Ferdinand Huemer. Eine Besonderheit bei den Austroflamm-Produkten ist das Heat-Memory-System zur Wärmespeicherung und verzögerten Wärmeabgabe.

Buderus

Das ehemalige Unternehmen Buderus lebt heute im Bereich „Heizung und Sanitär“ als Marke der Robert Bosch GmbH fort. Im Kaminofen-Sortiment von Buderus befinden sich sowohl wasser- als auch luftgeführte Geräte in modernem oder klassischem Stil.

Cera Design

Cera Design ist als Marke im Besitz der Britta von Tasch GmbH aus Düren (NRW) und unter anderem als eine Kaminofen-Marke bekannt. Cera Design legt laut eigener Angaben Wert auf eine „stetige Optimierung der Funktionalität“ von Kaminöfen, wobei man das Thema „Nachhaltigkeit“ im Auge behält.

Dovre

“Feuer mit Charakter” verspricht das belgische Unternehmen Dovre. Es wird beim Bau seiner freistehenden Öfen, Kamine und Kamineinsätze von den kalten Wintern Skandinaviens inspiriert. Als Kaminofen-Marke steht Dovre unter anderem für Retrodesign mit Gusseisen.

Fireplace

“Fireplace” ist eine Kaminofen-Marke aus Ungarn. Das Unternehmen ist aber bereits lange auf dem deutschen Markt aktiv und bereits seit 2000 Mitglied im „HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V“.

Haas & Sohn

Haas & Sohn wirbt mit intelligentem Wärmedesign aus Salzburg und einem großen Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und Design. Das Unternehmen hat unter anderem Kamin- und Pelletöfen sowie Kaminbausätze im Angebot.

Hark

Werner Hark gründete 1971 in Duisburg die HARK GmbH & Co. KG. Er legte damit den Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen, das Pellet- und Kaminöfen sowie weitere Produkte herstellt. Die ECOplus-Technik von Hark reduziert bei Öfen den Holzverbrauch. Pelletöfen von Hark finden Sie hier.

Invicta

Invicta ist ein französisches Unternehmen, das neben anderen Produkten reizvolle Pellet-, Hybrid- und Kaminöfen anbietet. Bekannt ist Invicta nicht zuletzt für die Herstellung von Produkten aus Gusseisen, zu denen gusseiserne Kaminöfen gehören.

Juhnberg

Die Juhnberg GmbH sitzt im sächsischen Landkreis Leipzig und ist unter anderem ein Hersteller von Küchenherden und Kaminöfen. Das Unternehmen verspricht günstige Preise durch eine „möglichst effiziente Fertigung in großen Stückzahlen und Direkt-Vertrieb“.

Justus

Die Justus GmbH ist eine Kaminofen-Marke aus dem hessischen Lahn-Dill-Kreis und gehört heute zum Unternehmen Oranier. Die Geschichte der Marke beginnt 1837 mit der Gründung der Justus-Hütte für Erzförderung und -verhüttung.

Kleining

Das Unternehmen Kleining aus Gronau (NRW) blickt auf eine über 50-jährige Geschichte zurück. Sein Angebot beschreibt es als ein Sortiment, das „hochwertige Kaminöfen, Warmluftkassetten, Kaminverschlusstüren. Kamin- und Ofenzubehör sowie exklusive Grill- und Feuerstationen“ beinhaltet.

La Nordica-Extraflame

Die norditalienische La Nordica-Extraflame entstand 1968. La Nordica bezeichnet sich selbst als ein „führendes Unternehmen der Holzheizbranche“, während Extraflame sich auf die „Projektierung, Entwicklung und Produktion von Pelletöfen spezialisiert“ hat.

Oranier

Der Kaminofen-Hersteller Oranier besitzt Wurzeln, die bis 1604 zurückreichen. Pellet- und Kaminöfen gehören zum Sortiment des Unternehmens aus dem Lahn-Dill-Kreis (Hessen). Oranier verspricht ausgereifte Kaminofen-Technik, große Vielfalt sowie stilvolle Designs. Pelletöfen von Oranier finden Sie hier.

Wamsler

„Für den Alltag entwickelt – fürs Leben gebaut“: Das ist der Anspruch der Wamsler Haus- und Küchentechnik GmbH aus Ismaning (Bayern) an ihre Produkte. Die Produkte durchlaufen – so Wamsler – wie Grundmaterial und Bauteile kontinuierlich strengste Qualitätsprüfungen.

Weitere Anbieter

Die Liste der hier aufgeführten Kaminofen-Hersteller und Kaminofen-Marken ist natürlich nicht vollständig. Es kommen Marken wie Nordpreis, Olsberg, Rika und viele weitere hinzu. Wer sich für Kaminöfen interessiert, hat dadurch eine riesige Auswahl. Nutzen Sie sie.

Weitere häufige Fragen rund um den Kaminofen

Die folgenden Fragen rund um Kaminöfen tauchen immer wieder auf; deshalb sollen sie hier beantwortet werden.

Eignet sich der Kaminofen als Alleinheizung?

Grundsätzlich kann man ein gut gedämmtes Haus mit einem einzigen Kaminofen heizen. Empfehlenswert ist es eher nicht. Schließlich muss man die Holzscheite manuell in den Ofen legen. Der Aufwand, um ein Haus im Winter ordentlich zu beheizen, wäre also relativ groß. Ein Pelletofen käme als Alleinheizung schon eher infrage, weil er die Pellets automatisch aus dem Pelletbehälter in die Brennkammer transportiert. Bei vollautomatischen Varianten funktioniert der Transport sogar direkt aus einem großen Pelletlager in den Ofen.

Wo kann man Kaminöfen kaufen?

Wie bei den meisten anderen Produkten gibt es heute grundsätzlich zwei Wege des Kaufs: offline im Laden oder online im Shop. Offline findet man Kaminöfen im Sortiment großer Baumärkte wie Hornbach, Bauhaus und OBI, aber auch bei speziellen Ofen-Fachhändlern. Insbesondere die Baumärkte ermöglichen neben dem Offline- auch den Onlinekauf. Onlinekäufe sind darüber hinaus in den Onlineshops einiger Fachhändler sowie auf großen Portalen wie Amazon und eBay möglich.

Welche Regeln sollte/muss der Kaminofen erfüllen?

Ihr Kaminofen muss die Auflagen der entsprechenden Bundes-Immissionsschutzverordnung erfüllen. Relevant ist die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV), die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Sie definiert unter anderem Grenzwerte für die durch den Kaminofen verursachten Emissionen. Im März 2010 trat die erste Stufe dieser BImSchV in Kraft. Anfang 2015 folgte die zweite Stufe mit verschärften Grenzwerten. Neue Kaminöfen müssen den Regeln der zweiten Stufe genügen.

Darüber hinaus sollte der Kaminofen die Anforderungen erfüllen, die die DIN EN 13240 „Raumheizer für feste Brennstoffe – Anforderungen und Prüfungen“ für Raumheizer definiert. Erfüllt er die Anforderungen nicht, darf der Ofen in der Europäischen Union nicht verkauft werden. Neben den genannten Regeln gibt es lokale wie die Regensburger und die Münchner Norm. Sie gelten in der jeweiligen Stadt und müssen dort erfüllt sein.

Quellen
  1. Stiftung Warentest zu Kaminen – https://www.test.de/Ethanol-Kamin-Brandgefaehrliche-Deko-1832217-0/
  2. kanalisierbare Kamine – https://www.mcz.it/de/kanalisierbare-heizkamine/
  3. wasserführende Kamin sinnvoll – https://www.bauratgeber-deutschland.de/hausbau-ratgeber/innenausbau/kamin/kamin-ist-ein-wasserfuehrender-kaminofen-sinnvoll/
  4. wasserführende Kamine – https://heizung.de/holzheizung/wissen/ein-wasserfuehrender-kamin-fuer-die-heizung/
  5. Kosten und Betrieb – https://heizung.de/holzheizung/wissen/kamin-kosten-fuer-anschaffung-und-betrieb/
  6. Brennholz Holzarten – https://www.tipps.adurofire.de/wissen-und-ratgeber/brennholz/brennholz-holzarten/
  7. Speicherofen – https://www.brunner.de/blog/was_ist_ein_speicherofen/
  8. Pellet- oder Kaminofen – https://www.ofenseite.com/pelletofen-oder-kaminofen
  9. Pellet- oder Kaminofen – https://www.planungswelten.de/m/kaminofen-und-pelletofen-im-vergleich/
  10. Wirkungsgrade – https://www.drufire.com/de-de/wichtige-informationen/holzkamine-und-ofen/wirkungsgrad-und-leistung-holzkamin-oder-holzofen
  11. Verbrauch – https://www.heizungsfinder.de/kaminofen/pelletofen/verbrauch
  12. Dauerbrandofen – https://www.kamdi24.de/dauerbrandofen#was-ist-ein-dauerbrandofen
  13. Mehrfachbelegung – https://www.ofen.de/blog/einfach-und-mehrfachbelegung-unterschiede-und-besonderheiten.html
  14. Material Kaminverkleidung – https://www.ofenseite.com/welches-material-fuer-kaminverkleidung
  15. Arten von Kaminöfen – https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/kaminofen-arten/
  16. Anschluss – https://www.heizungsbau.net/kaminofen-anschluss-20142306
  17. Luftarten bei Öfen – https://www.ofen.de/wissenscenter/infothek/kamin-wissen/was-ist-primaerluft-sekundaerluft-tertiaerluft

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