Gerüche neutralisieren – so wird die Luft wieder frisch!

Wie Gerüche neutralisieren?

Wie neutralisiert man schlechte Gerüche? Sie verfolgen uns immer wieder – sei es in der Küche, im Badezimmer oder auch außerhalb der eigenen vier Wände. Was zunächst nur unterschwellig wahrgenommen wird, entwickelt sich in kürzester Zeit zu einem beißenden Geruch, der nur schwer wieder wegzubekommen ist. Gerade in der Wohnung setzt sich dieser nur allzu gerne in Tapeten und Teppichen ab. Oftmals reichen hier verschiedenste Hausmittel aus, um wieder mehr Frische in die Wohnung zu bringen. Doch auch Luftreiniger und Diffuser leisten einen wichtigen Beitrag bei der Vorbeugung und Beseitigung eben solch unangenehmer Gerüche.

Sind Ihnen solche Gerüche aus dem Kellerraum bereits bekannt? Im Ratgeber zum Thema feuchter Keller finden Sie nützliche Informationen rund um die Entstehung von modrigem Geruch in der unteren Etage.

Was sind schlechte Gerüche überhaupt?

Schlechte Gerüche müssen tatsächlich individuell betrachtet werden und werden von Person zu Person anders empfunden. Die Wahrnehmung erfolgt hierbei über die Nase. Beim Einatmen nehmen wir Duftstoffe aus der Umgebung auf und leiten diese an das Gehirn weiter. Die Riechsysteme beherbergen dabei Millionen Rezeptoren, die Duftstoffe zuordnen und erkennen können. So werden beispielsweise giftige und schädliche Gerüche sofort erkannt, um den eigenen Körper bestmöglich zu schützen.
Ob nun Kochgerüche oder Rauch als unangenehm empfunden werden, ist stets unterschiedlich. So ist es sogar möglich, dass die Nase sich an gewisse Düfte sogar gewöhnt und diese im Laufe der Zeit als weniger unangenehm einstuft.

Wodurch können unangenehme Gerüche entstehen?

Schlechte Gerüche können in vielen Bereichen entstehen. Im Alltag begegnen wir vielen potenziellen Quellen, die hierfür verantwortlich sein können. Festzuhalten ist jedoch, dass zunächst die Ursache gefunden werden muss, bevor das Problem behandelt wird.

Essensgerüche

Grundsätzlich kann man sagen, dass es generelle Gerüche gibt, die Menschen eher negativ einordnen würden. So sind sehr saure, beißende Gerüche im Essen eher weniger gern gesehen. Auch der Geruch von verbranntem Essen ist für die meisten Personen eher unangenehm. Nach der Zubereitung verteilt sich der Dunst, der vom Essen ausgeht, in der gesamten Wohnung. Auch Stunden später sitzt dieser noch in der Nase fest.

Tiergerüche

Tiergerüche entfernen
Gerüche von Haustieren sind in vielen Haushalten normal - sind aber mitunter sehr unangenehm. (Foto: Linnea Sandbakk / unsplash.com)

Der Geruch von Tieren geht nicht nur vom Tier selbst aus, sondern setzt sich mit der Zeit in Wänden, Teppichen, Bett und auf dem Sofa ab. Zwar gewöhnt sich die eigene Nase meist daran – für Gäste wird das Betreten der Wohnung jedoch meist zum Schock. Insbesondere Katzenbesitzer wissen meist worum es geht. Die Katzentoilette muss stets zugänglich bleiben, weshalb Türen innerhalb der Wohnung geöffnet sind. Geht die Katze nun auf die Toilette, verteilt sich der oft intensive Geruch in allen anderen Räumen. Spezielle Staubsauger gegen Tierhaare bieten hier gute Abhilfe.

Gerüche in Textilien

Das Textilien eine gewisse Eigennote aufweisen ist normal. Schließlich hängt dies oftmals mit dem verwendeten Waschpulver zusammen. Verändert sich dieser Geruch jedoch zum Negativen, sollte die Ursache ausfindig gemacht werden. Feuchte Kleidung, die gleichzeitig falsch gelagert wird, ist dabei nur ein Grund für muffige Kleidung. Doch Textilien findet man nicht nur im Kleiderschrank wieder, auch das Sofa, das Bett oder Teppiche können hiervon betroffen sein und bei intensivem Gebrauch ihren Geruch verändern.

Gerüche aus dem Abfluss

Küche, Dusche, Waschmaschine, Toilette – sie alle verfügen über einen Abfluss, der in vielen Haushalten immer wieder zu riechen beginnt. Der Grund hierfür sind meist verstopfte Rohre, in denen sich Haare, Bakterien, Staub und sonstige Partikel sammeln. Können diese nicht mehr richtig abfließen, gelangen die Gerüche früher oder später nach oben.

Gerüche aus dem Keller

Steigt der Geruch von der unteren Etage auf, so liegt die Ursache meist im Keller. Nicht ohne Grund wird dieser meist als feuchter, muffiger Ort angesehen. Da der Keller umringt von Erde ist, kann es vorkommen, dass bei starkem Regenfall, der Keller eine erhöhte Luftfeuchtigkeit aufweist. Bleibt diese Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum bestehen, bilden sich nicht selten Schimmelsporen, die sich im gesamten Raum verteilen.
Eben solche Schimmelsporen verursachen unangenehme und schlechte Gerüche, die sogar bis in die oberen Etagen durchdringen können. Schimmel sollte daher schnellstmöglich entfernt werden.

Rauchgeruch durch Zigaretten

Ob Rauch nun als unangenehm empfunden wird, ist meist davon abhängig ob man selbst Raucher ist oder eben nicht. Ein Nichtraucher tendiert meist eher dazu, zu sagen, dass Rauch zu den schlechten Gerüchen gehört. Dies liegt besonders daran, dass die Rezeptoren in der Nase nicht an diesen gewöhnt sind.
Wird innerhalb der eigenen vier Wände geraucht, bleibt es nicht aus, dass sich der kalte Rauchgeruch schnell in Polstermöbeln absetzt. Gerade für Besucher ist dies meist unangenehm, sodass das Fenster fast schon dauerhaft geöffnet bleiben muss, um etwas Frische in die Wohnung zu bekommen.

Zigarettengeruch neutralisieren
Zigarettenrauch ist wohl der Klassiker für unangenehme Gerüche, die es zu entfernen gilt. (Foto: Riccardo Fissore / unsplash.com)

Gerüche durch Schwitzen und Sport

Während der sportlichen Betätigung ist es fast schon vorprogrammiert, dass man anfängt zu Schwitzen. Ist der Sport beendet, werden die meist feuchten Kleidungsstücke, ohne sie vorher zu trocknen, einfach in die Sporttasche gelegt. Damit keine schlechten Gerüche entstehen, sollten diese daher umgehend Zuhause ausgepackt und gewaschen werden. Leider sieht es in der Realität meist anders aus, sodass wir die Sportkleidung noch einige Tage in der Tasche belassen.

In der Zwischenzeit können sich Bakterien durch die warme und feuchte Umgebung ideal ausbreiten, weshalb schon nach wenigen Tagen ein modriger und schlechter Geruch entsteht.

In welchen Räumen gibt es häufig schlechte Gerüche?

Es gibt einige Räumlichkeiten innerhalb der Wohnung, die im direkten Vergleich öfter unter schlechtem Geruch leiden als andere. Besonders drei Zimmer sind dabei häufig betroffen.

Badezimmer

Das Badezimmer hat alle Bedingungen für die Entstehung unangenehmer Gerüche. Abflussrohre, Duschsieb & Co. sorgen dafür, dass sich immer mal wieder ein übler Geruch im Raum breit macht, der nur mit Hilfsmitteln wieder zu bekämpfen ist. Ein guter Badlüfter ist immer sinnvoll.

Küche

Wie auch im Badezimmer, verfügt auch die Küche über einen Abfluss, der bei Zeiten zum Verhängnis werden kann. Essensreste verstopfen die Rohre und Öl sorgt für Ablagerungen. Im Laufe der Jahre entstehen so auch aus dem Küchenabfluss die unbeliebten Düfte.
Hinzu kommen Essen- und Bratgerüche, die beinahe zum Alltag gehören. Je nachdem was gekocht wird, können diese mal mehr und mal weniger einladend sein.

Keller

Der Keller ist in vielen Haushalten der Ort, an dem sich die meisten Gerüche bilden. Feuchtigkeit, Dunkelheit und fehlendes Lüften sorgen dafür, dass sich Bakterien sowie Pilze in das Mauerwerk einnisten. Durch die nun entstehende Zersetzung ergeben sich zum Teil beißende Gerüche, die meist in einer Sanierung oder einem neuen Putz enden.

Hausmittel, die Gerüche neutralisieren

Wird ein veränderter Geruch im Raum festgestellt, sollte zunächst die Ursache gefunden werden. Ist diese bereits bekannt, kann man gezielt mit wirkungsvollen Hausmitteln dagegen ankämpfen. Die meisten dieser Hausmittel haben Sie vermutlich sogar bereits im Schrank.

Kaffeepulver gegen unangenehme Gerüche

Kaffeebohnen, gemahlener und frisch aufgebrühter Kaffee sind für die meisten Personen mit positiven Momenten verknüpft. Wie wäre es also, den Kaffeegeruch gleich in der gesamten Wohnung zu verteilen? Tatsächlich kann Kaffeepulver schlechte Gerüche neutralisieren. Hierfür benötigt man lediglich ein paar kleinere Schälchen und etwas Kaffeepulver. Sie müssen aber keinesfalls das neu gekaufte Pulver direkt hierfür verwenden. Nehmen Sie nach dem morgendlichen Kaffee einfach den Kaffeesatz und stelle ihn in mehreren Schüsseln an den gewünschten Ort.
Um diesen Effekt noch zu verstärken, kann man das Pulver auch zusammen mit einem Teelicht in ein hitzebeständiges Gefäß geben. Durch die Wärme wird das angenehme Aroma noch besser verteilt.

Zitrone zum Neutralisieren

Zitrone ist nicht nur ideal zum Desinfizieren und Reinigen, auch Gerüche werden einfach neutralisiert. Der frische Saft kann auch hier in kleinen Schälchen an den gewünschten Orten verteilt werden. Kommt der schlechte Geruch aus der Spülmaschine, kann es sogar helfen, die Zitronenschale mit in das Besteckfach zu geben und beim nächsten Durchgang mitspülen zu lassen.

Salz und Natron

Salz und Natron sind sich in der Geruchsbeseitigung relativ ähnlich – dennoch gehört Natron zu den wohl beliebtesten und stärksten Hausmitteln gegen schlechte Gerüche. Sind diese besonders hartnäckig, können wenige Teelöffel von dem weißen Pulver bereits für Abhilfe sorgen. So kann ein schlecht riechender Abfluss mit einer Kombination aus Natron und Zitrone behandelt werden. Verstopfungen können sich besser lösen und Gerüche werden neutralisiert.
Auch im Katzenstreu kann die Zugabe von Natron wahre Wunder wirken. Gerade Urin von Katzen ist meist sehr geruchsintensiv. Natron im Katzenstreu bindet den Urin und die schlechten Gerüche und verhilft so zu frischerer Luft.

Ätherische Öle gegen den Geruch

ätherische Öle zum Gerüche neutralisieren
Zum Neutralisieren und Überdecken von unangenehmen Gerüche kann man ätherische Öle sehr gut verwenden. (Foto: Arisa Chattasa / unsplash.com)

Ist die Ursache des Geruchs nicht so richtig bekannt, aber es herrscht dennoch stets eine leicht muffige Atmosphäre? Ätherische Öle können nicht nur neutralisieren, sie können gleichzeitig unsere Sinne beeinflussen. So bieten viele Hersteller mittlerweile Öle mit Lemongras, Orange, Pfefferminz oder auch einer angenehmen Meeresbrise an.
Manche dieser ätherischen Öle wirken durchaus beruhigend und entspannend, sodass sie gleich auf zwei Arten perfekt im Alltag helfen können. Um die ätherischen Öle richtig im Raum zu verteilen, ist ein sogenannter Diffuser oder aber ein Luftbefeuchter mit eingebautem Diffuser perfekt geeignet.

Der beste Aroma Diffuser zum Gerüche neutralisieren

Um die ätherischen Öle richtig in die Raumluft bringen zu können, bedarf es meist einer gleichzeitigen Luftbefeuchtung. Ist die Luftfeuchtigkeit im Raum in einem niedrigen Bereich, kann der Einsatz des Tenswall Diffuers durchaus sinnvoll sein. Dank der Hinzugabe von verschiedenen Duftnuancen, erhält die Wohnung so einen frischen und angenehmen Geruch. Dank der sieben unterschiedlichen LED-Farben an der Oberseite des Gerätes, erhält der Wohnraum so das gewisse Extra.
Räume mit einer Größte von bis zu 60m² können so dank der Öle erfolgreich mit einer angenehmen Duftnote überdeckt werden. Insbesondere Zitrone, Pfefferminze oder Eukalyptus haben sich hier als sehr wirksam erwiesen.

Essig zur Geruchsbeseitigung

Viele Personen schrecken bei diesem Tipp vermutlich zunächst zurück. Essig hat für viele einen doch eher beißenden und unangenehmen Geruch – wie soll dieser also gegen Rauch & Co. helfen? Tatsächlich kann man mit Hilfe von einigen Schalen Essigwasser und einer Reinigung der Oberflächen mit Essig gute Ergebnisse erzielen. Essig bindet Gerüche und entfernt dieser nachhaltig. Wird anschließend ausreichend gelüftet, ist nicht nur der Rauchgeruch, sondern auch der Essiggeruch schnell verflogen.

Eukalyptus für mehr Frische

Das intensive Aroma von Eukalyptus ist fast schon eine Wohltat für die Nase. Möchten Sie schlechte Gerüche beseitigen, sollten Sie Eukalyptus näher betrachten. Auch hier ist die Vorgehensweise sehr einfach. Stellen Sie ein paar Schalen Wasser mit einigen Eukalyptusblättern auf oder hängen Sie frischen Eukalyptus einfach an der Decke oder Wand auf. Der Vorteil? Eukalyptus riecht nicht nur gut und neutralisiert die Umgebungsluft, er sieht gleichzeitig noch äußerst dekorativ aus.

Lüften und Waschen

Die wohl einfachste und gängigste Methode gegen Gerüche ist Lüften und Waschen. Gerade bei Textilien reicht es oftmals aus, wenn diese für mehrere Stunden an die frische Luft gehangen werden. Ist der Geruch bereits so mit dem Gegenstand verankert, kann auch ein schonender Waschgang in Betracht gezogen werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass das jeweilige Objekt auch gewaschen werden kann und darf.

Gerüche durch chemische Reiniger entfernen

Wenn die Ursache für den Geruch tief im Abflussrohr steckt oder bereits fest im Teppich verankert ist, greifen viele Personen zu teils aggressiven chemischen Reinigern. Diese versprechen meist innerhalb weniger Minuten eine rückstandlose Entfernung.

Ist der Einsatz von Reinigern sinnvoll?

Der Einsatz eben solcher Reiniger ist nur dann sinnvoll, wenn alle anderen Maßnahmen nicht erfolgreich waren. Erst wenn Hausmittel sowie Luftreiniger nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben, sollte über die Anwendung nachgedacht werden.

Wie umweltfreundlich sind Reiniger?

Die Umweltfreundlichkeit ist bei chemischen, zum Teil belasteten Reinigern eher niedrig. Die austretenden Dämpfe sind sowohl für Menschen als auch für die Luft schädlich. Nur durch ein aggressives Vorgehen können Rückstände aus Teppich & Co. gelöst werden, weshalb man vorzugweise vor dem Einsatz über die Folgen nachdenken sollte.

WC-Stein im Badezimmer

Stammt der Geruch eindeutig von der Toilette aus, so kann ein WC-Stein Abhilfe schaffen. Verschiedene Duftnuancen sorgen dafür, dass das Badezimmer stets frisch riecht. Nach einer Vielzahl von Spülgängen kann der Stein ganz einfach ausgetauscht werden.

Gerüche effektiv entfernen durch Luftreiniger

Ein Luftreiniger bietet sich gleich für mehrere Einsatzbereiche an. So muss die reinigende Funktion nicht erst eingeschaltet werden, wenn der Geruch bereits in der gesamten Wohnung verteilt ist – der Luftreiniger kann sogar vorbeugend agieren. Haben Sie einige Raucher zu Besuch oder möchten Sie am Abend gerne ausgiebig kochen, kann der Luftreiniger bereits vorab eingeschaltet werden.

Wie funktioniert ein Luftreiniger?

Der Luftreiniger funktioniert dank mehrschichtiger Filtersysteme, die schädliche Partikel, aber auch Gerüche aus der Umgebungsluft zuverlässig entfernen können. Leistungsstarke Modelle können sogar schlecht riechende Tierhaare aufsaugen und die Luft somit verbessern. Die gereinigte Luft wird nach der Filterung wieder mit einem starken Luftstoß in den Raum abgegeben. Es findet somit ein sogenannter Luftaustausch statt.

Wie kann ein Luftreiniger unangenehme Gerüche entfernen?

Alleine der Austausch der Luft reicht dabei meist nicht vollständig aus, um auch schlechte Gerüche zu neutralisieren und zu entfernen. Hierfür bedarf es eines Aktivkohlefilters, der dank seiner Beschaffenheit die Gerüche bindet. Viele Luftreiniger sind bereits mit einem solchen Aktivkohlefilter ausgestattet und können so wirksam und zuverlässig für Abhilfe sorgen.

Welche Gerüche werden neutralisiert?

Gute Luftreiniger können beinahe alle Gerüche neutralisieren. Hier zählen unter anderem:

  • Geruch durch Rauch
  • Kochgerüche
  • Essensgerüche
  • Gase

Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Aktivkohle-Filter einwandfrei funktioniert und regelmäßig ausgetauscht wird. Der Hersteller gibt meist an, wie oft der Filter in welchem Abstand erneuert werden muss.

Entfernung von Schimmelsporen durch Luftreiniger

Auch Schimmel kann eine Ursache für schlechte Gerüche sein. Um Schimmelsporen zu bekämpfen, kann ein Luftreiniger dank des Partikelfilters zur echten Unterstützung werden. Dank des feinmaschigen Gewebes des Filters können auch mikrokleine Stoffe aus der Raumluft gebunden werden. Dies hat gleichzeitig den Vorteil, dass aus Schimmel resultierende Gerüche entfernt werden.

Vorteile gegenüber Hausmitteln

Die Vorteile im Gegensatz zu Hausmittel sind breit gefächert, dennoch sollte man jederzeit abwägen, welche Methode für einen in Frage kommt. So eignet sich ein Luftreiniger insbesondere dann, wenn Sie bereits vorbeugende Maßnahmen ergreifen möchten. Bevor Sie einen Geruch überhaupt wahrnehmen können, sorgt ein hochwertiger Luftreiniger bereits dafür, dass kleinste Änderungen in der Luft registriert und schließlich beseitigt werden.

Dennoch sollte man beachten, dass ein Luftreiniger nicht jede Ursache beheben kann. Liegt der Grund demnach in einem Sieb, dass mit Essensresten befüllt ist, kann ein Luftreiniger zwar gegen die Symptome helfen, die Ursache jedoch nicht bekämpfen.

Ein weiterer klarer Vorteil ist, dass der Luftreiniger recht unauffällig und vollständig ohne Eigengeruch fungiert. Im Gegensatz zu Reinigern, können auch Asthmatiker oder Personen mit anderen Atemwegserkrankungen von dem Betrieb des Luftreinigers profitieren. Dies ist nicht nur in der Geruchsbeseitigung begründet, sondern auch in der verbesserten Raumluft.

Nachteile gegenüber Hausmitteln

Wo Vorteile sind, sind meist auch Nachteile – auch wenn diese weniger ins Gewicht fallen. Hier sei zunächst der Anschaffungspreis genannt. Im Gegensatz zu Hausmitteln, die meist für wenige Euro erhältlich sind, kostet ein Luftreiniger deutlich mehr. Einsteigermodelle sind ab etwa 100 Euro zu kaufen. Dennoch sollte man bei diesem Aspekt die Langlebigkeit des Gerätes beachten und dieses in Relation setzen.
Je nach Modell kann es zudem vorkommen, dass der Betrieb für besonders empfindliche Personen hörbar ist. Wählen Sie daher einen Luftreiniger, der mit einem niedrigen Geräuschpegel daherkommt, sodass diese auch während der Nacht genutzt werden kann.

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Damit Gerüche auch erfolgreich bekämpft werden können, bedarf es einer guten Kombination aus Vorfilter, HEPA-Element und Aktivkohle-Filter. Der Comedes Lavaero 900* bietet zusätzlich einen Ionisator, der die Filterung nochmal optimiert. Mittelgroße bis große Räume können von dem Einsatz profitieren. Die geringe Geräuschentwicklung sorgt dafür, dass der Luftreiniger auch in der Nacht im Dauerbetrieb laufen kann.

Zigarettenrauch oder Kochgerüche sind dank der durchdachten Abstimmung aller Elemente Vergangenheit. Auch Tierhaare werden beim Einziehen der Luft mit eingefangen und verbleiben am Vorfilter. Dieser kann meist mit wenigen Handgriffen gereinigt werden, sodass ein Neukauf meist hinausgezögert werden kann.

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Gerüche können äußerst hartnäckig sein und sind im Boden sowie in den Wänden festsetzen. Der leistungsstarke Luftreiniger von Pro Breeze sorgt dank seiner 5in1 Funktion dafür, dass auch diese festsitzenden Stoffe gebunden werden können. So eignet sich dieses Modell beispielsweise für Räume, in denen vermehrt geraucht wird. Auch Haustierbesitzer, die unter dem Eigengeruch der Tiere, nasse Tierhaare oder Katzentoilette leiden, schaffen mit dem 5in1 Modell Abhilfe.

Was ist beim Gerüche neutralisieren im Kinderzimmer zu beachten?

Werden Gerüche im Kinderzimmer erkannt, sollte man mit besonderer Vorsicht vorgehen. Insbesondere Schimmel kann für die Atemwege jüngerer Personen schnell gefährlich werden. Der Einsatz aggressiver Mittel wäre hier demnach unbedingt zu vermeiden. Werden schonende Hausmittel eingesetzt, sollte man auch hier dafür sorgen, dass sich Kinder außerhalb des Raumes befinden und während der Einwirkzeit keinen Zugang haben.

Liegt der Geruch im Teppichboden, sollte man den gereinigten Teppich anschließend vollständig trocknen lassen, bevor wieder Zutritt zum Kinderzimmer gewährt wird.

Welche Auswirkungen haben schlechte Gerüche auf uns Menschen?

Auch wenn Gerüche zunächst keine gesundheitlichen bzw. schwerwiegenden Folgen verursachen, so sollte man die Auswirkungen auf uns Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Unwohlsein in der Wohnung

Riecht der Wohnraum oder das Schlafzimmer nicht wie üblich, beginnt man meist, sich unwohl zu fühlen. Ständig ist man auf der Suche nach der Ursache, weshalb an ein gemütliches Abschalten am Abend nicht mehr zu denken ist. Bereits beim Betreten der Wohnung fällt auf, dass etwas nicht stimmt. Besucher werden nur selten empfangen und man selbst wird stetig mit dem üblen Geruch konfrontiert.

Räume werden gemieden

Um einer Konfrontation mit dem Geruch aus dem Weg zu gehen, werden die jeweiligen Räume meist gemieden. Hat das Badezimmer einen negativen Eigengeruch, wird der Gang zur Dusche oder in die Badewanne meist zur Pflichtveranstaltung. Kann man bereits einige Minuten später wieder den Raum verlassen, atmet man erholt auf. Insbesondere wenn die Ursache in einem verstopften Rohr liegt, kann der Geruch durch langanhaltendes Duschen meist noch verstärkt werden.

Übelkeit bei intensiven Gerüchen

Kopfschmerzen durch schlechte Gerüche
Übelkeit und Kopfschmerzen sind normale Folgen von abgenutzter und schlechter Luft. (Foto: Aiony Haust / unsplash.com)

Nicht selten kämpfen viele Personen mit Übelkeit. Sitzt der Geruch in der Nase fest, fühlt man sich unwohl. Die Übelkeit wird so zum ständigen Begleiter im Alltag.

Schlechter Schlaf

Sind die schlechten Gerüche bereits in den Textilien oder in der Matratze, so kann es vorkommen, dass auch der sonst so erholsame Schlaf nachhaltig gestört wird. Ganz unbewusst merken wir, dass etwas nicht stimmt, weshalb wir deutlich unruhiger schlafen als sonst.

Alarmsignale werden aktiviert

Stellen unsere Riechrezeptoren unübliche Gerüche fest, so werden im Hirn Alarmsignale ausgelöst, die unseren Körper vor Vergiftungen und Schadstoffen schützen sollen. Diese Signale sind durchaus ernst zu nehmen, wenn man bedenkt, dass viele Gerüche durch schädliche Partikel in der Raumluft entstehen. Welche Vorgänge darüber hinaus im Körper vorgehen ist bisher weitestgehend unerforscht. Ob schlechte Gerüche demnach Auswirkungen auf das gesundheitliche Wohlbefinden haben können, kann nicht genau benannt werden.

Hilfreiche Quellen und weiterführende Informationen
  1. https://utopia.de/ratgeber/gerueche-neutralisieren-die-besten-mittel-gegen-gestank-in-der-wohnung/
  2. https://www.luftreinigerdepot.de/ratgeber/gerueche-neutralisieren
  3. https://www.luftking.de/gerueche-neutralisieren/
  4. https://www.planet-schule.de/wissenspool/total-phaenomenal-sinne/inhalt/hintergrund/der-geruchssinn/mensch.html

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